PURE Botanical Gardens
Jakob & Veronika Sidler-Wild, Neuhof 1, 5643 Sins

Unser Betrieb

Familie

Mutterkuhhaltung

Seit März 2001 haben wir die Milchproduktion aufgegeben und betreiben Mutterkuhhaltung. In einem Boxenlaufstall mit viel Auslauf und Weide. Im Sommerhalbjahr kann sich die Mutterkuhherde mit den Kälbern frei bewegen. Das meiste Futter holen sich die Tiere selbst auf der Weide. Wir halten vorwiegend F1 Tiere. Das sind Tiere, die gepaart sind zwischen Milchkuh und Maststieren. Uns ist es wichtig, dass sie viel Milch geben und trotzdem noch einen guten Mutterinstinkt haben. Mit dem sehr fleischigen Limusin Stier, der nach diversen Studien den besten Fleischgeschmack aufweisen soll, wird unser Vieh im Natursprung gepaart. So erreichen wir ein sehr schönes Kalb, das eine hervorragende Fleischqualität aufweist. Wir ermöglichen unseren Tieren in ihrem Leben die bestmögliche, naturgetreuste Haltung die in Europa möglich ist. Die schlachtreifen Tiere werden erst kurz vor dem Schlachten von Ihren Müttern getrennt. Das Fleisch dieser Tiere wird über das Label "+Natura Beef+" vom Verein Mutterkuh Schweiz vermarktet. In diesem Label wird nicht nur die Produktion kontrolliert, sondern auch der Transport und die Metzgereien. "+Natura Beef+" garantiert ein einwandfreies Produkt, das bei der Mutter natürlich aufgewachsen ist, und möglichst ethisch transportiert und geschlachtet wurde. Weitere Infos finden Sie unter folgenden Links:

IP Suisse Schweinemast

Unsere Schweine werden in einem Dreiflächenstall gehalten. Ein Dreiflächenlaufstall besteht aus einer Liegefläche, die gedeckt und eingestreut ist. Einer Aktivfläche, wo die Tiere sich im Inneren des Stalls aufhalten können und wo auch die Fütterung stattfindet. Der dritte Bereich ist der Auslauf, wo die Schweine ins Freie gelangen und herum tollen können. Dieser Dritte Bereich ist nicht gedeckt. Die Schweine haben so über 120 % mehr Platz gegenüber herkömmlicher Buchtenhaltung. Dieses Haltungssystem rmöglicht den Schweinen herumzutollen, zu sulen, an der Sonne zu liegen und in einem eingestreuten Nest zu liegen. Meine Schweine vermarkte ich über das IP Suisse Label. Das IP Suisse Label garantiert eine Schweinemast mit Auslauf und eingestreuter Liegefläche nach den Richtlinien der Bundesprogrammen Raus und BTS und einen humanen Transport. IP Suisse steht für die Erhaltung des Lebensraums durch naturnahe und umweltschonende Bewirtschaftung. Der Betrieb muss als Ganzes diesem Grundsatz entsprechen.

Biodiversität (Ökologischer Ausgleich)

Neben der Produktivität des Landwirtschaftsbetriebes, die sicher sehr wichtig ist, nehmen wir unser Engagement für die Natur nicht weniger ernst. Seit Frühling 2000 haben wir einen gesamtbetrieblichen Vertrag mit der Organisation Agrofutura in Brugg, in dem wir uns verpflichtet haben 12% unserer Produktionsflächen extensiv zu bewirtschaften. Der Kanton und seit 2001 auch der Bund unterstützen qualitativ hochstehende Ökoflächen. Natürlich ist nicht zu leugnen, dass der finanzielle Anreiz ein gutes Instrument ist, um dem Landwirt das Umsteigen von maximalem Ertrag zur ökologischen teilweise unproduktiven Anbauformen zu erleichtern. Nur rechnen lässt sich dieses Engagement nicht. Wir finden es sehr wichtig, dass unsere schöne Pflanzen- und Tierwelt nicht zerstört wird. Wir versuchen einen gesunden Weg zwischen Ökologie und produktiver ökonomischer Landwirtschaft zu finden, die uns täglich mit den nötigen Nahrungsmitteln versorgt. Aus diesem Grund haben wir uns zu diesem Vertrag entschlossen. Bei einem Betrieb, der so nahe an natürlichen Voraussetzungen wie Fluss und Bachlandschaften liegt, steht der Stellenwert der ökologischen Massnahmen noch mehr im Vordergrund. Auch dem Gewässerschutz muss auf unserem Betrieb einen hohen Stellenwert gewährt werden. Da wir uns keine Zwischenfälle mit Chemikalien oder Jauche erlauben dürfen. Die Gefahr der Oberflächengewässerverschmutzung kann mit dem Anlegen von Übergangsflächen und Ökoflächen entlang der Reuss und dem Dorfbach begegnet werden. Unser Betrieb hat ebenfalls noch einige Flächen in der Gewässerschutzzone. In diesen Gebieten ist das Anlegen von extensiven Blumen- und Fromentalwiesen eine gute vorbeugende Massnahme zum Schutze des Grundwassers. Was sind qualitativ hochstehende Ökoflächen, und was sind die Bedingungen für einen gesamtbetrieblichen Vertrag? Die Ökoflächen werden nach Bodenneignung und topografischen Eigenschaften ausgewählt. Die Bewirtschaftung und der Pflanzenreichtum sind wichtige Kriterien zur Erfüllung der Auflagen. Dazu werden intensiv genutzte Wiesen und Ackerland umgepflügt und Neuansaaten mit speziellen Mischungen, die den ökologischen Anforderungen genügen, angelegt. Die neuen Ökoflächen werden nach Typen eingeteilt und entsprechend genutzt. Eine Vielzahl von verschiedenen Typen garantieren, dass ein breites Spektrum der Pflanzen- und Tierwelt einen geeigneten Platz zum Überleben erhalten. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist weitgehendst untersagt, und auf allen Flächen besteht ein Düngeverbot. Bei allen nutzbaren Ökotypen sind der Nutzungszeitpunkt und die Nutzungsanzahl klar bestimmt. Auch Kleinstrukturen wie Steinhaufen, kleine Gebüschgruppen oder kleine Tümpel sind Bestandteil eines Gesamtbetrieblichen Vertrags.

Jakob Sidler-Wild; Betriebsleiter

geboren: 12. Jan. 1971 Ausbildung: Eidg. Dipl. Meisterlandwirt Tätigkeiten: Landwirt, Mitarbeiter im Entsorgungswesen, Bestattungswesen und Friedhofsumgebungspflege, Leiter Kommunale Erhebungsstelle Landwirtschaft in Sins, An- und Verkauf sowie Service an Flipperkästen Kommissionen: Sanierung Flur- und Güterstrassen, Sins; Naturschutskommission, Sins Politik: Delegierter CVP Bezirk Muri, Vorstand CVP Sins Vereine: Vocal Friends, Gerechtikeit Sins (Kassier), Flipperclub Sins (Kassier)

Veronika Sidler-Wild; Betriebsleiterin

geboren: 9. Sept. 1976 Ausbildung: Damenschneiderin mit Fachausweis, Eidg. Dipl. Bäuerin Tätigkeiten: Bäuerin, Agrotourismus, Direktvermarktung, Produzentin für die Oberfreiämter Buurechuchi, Imkerin Vereine: "Us de Oberfreiämter Buurechuchi", Bienenzüchterverein Oberfreiamt Kirchliches: “Praysing” der andere Gottesdienst (Vorbereitung und Musik)

Unsere Kinder:

Rahel

Jahrgang 2000 3. Lehrjahr Fachfrau Gesundheit

Lydia

Jahrgang 2002 1. Lehrjahr Zeichnerin Fachrichtung Hochbau

Angela

Jahrgang 1999 Koch

Betriebsspiegel

Grösse: 18.8 ha Landwirtschaftliche Nutzfläche davon 5.6 ha Pacht Wald: 1.54 ha Zone: Talgebiet Standort: Zentralschweiz, Sins AG Produktionszweige: - 32 Mutterkühe mit Natura Beef Produktion - 75 Mastschweine mit IP Suisse Label - 40 a Grünspargeln mit Direktvermarktung - 1-2 ha Mais - 2.9 ha Biodiversitätsflächen im Vertrag Nebenbetriebe: - Imkerei - Ferien auf dem Bauernhof (Ferienwohnung) - Vermietung Partyraum - Flipperhandel und Spielhalle - Glaswarenhandel für Direktvermarkter und Private

Die Chronologie des Hofes

1893 Erwerb des Landes und Gründung des Betriebs Neuhof von Frau Meier 1898 - 1903 Erbauung von einem Stall, einem Schopf (occasion) und einem Wohnhaus 1905 Konkursamtliche Versteigerung des Neuhofs. Erwerb durch Herrn Josef Wiss, (Betriebsgrösse 4.5 ha.) 1905 Weiterverkauf an Josef Hermann (Betriebsgrösse 5.8 ha) 1906 Weiterverkauf an Gottfried Ehrler 1910 Weiterverkauf an Jakob Suter-Weibel (Betriebsgrösse 6.5 ha) 1920 Verstarb Jakob Suter-Weibel und sein Stiefsohn Jakob Sidler-Rigert führte den Betrieb weiter. 1921 Stromzuleitung erbaut 1926 Betriebsübername durch Jakob Sidler-Rigert (Betriebsgrösse 8.8 ha) 1929 Neubau einer Jauchegrube von 30m3 1938 eigene Grundwasserfassung 1939 Die Maul- und Klauenseuche wurde durchgesiecht 1939 Neubau einer Jauchegrube von 80m3 1942 Hausanbau 1943 der erste Traktor (Neuhaus Autotraktor von Ford) 1945 Stallerweiterung und neuer Dachstuhl 1947 Hausbrand ohne grossen Schaden 1948 Der erste richtige Traktor (Bührer BD3) 1951 Neubau eines Schweinestalls für 40 Schweine 1963 Tot von 16 Kühen durch sandverschmutztes Futter 1966 Der erste Ladewagen 1967 Ein Sturm riss ca. 20 a Wald zu Boden 1967 Betriebsübername durch Sohn Jakob Sidler-Bürgi (Betriebsgrösse 10.5 ha) 1969 Rennovation und Anbau des Schopfes 1970 Anbau eines Wagenschopfs an den bestehenden Schopf 1971 Kauf eines neuen Traktors (Bührer OP 17) steht bis heute im Einsatz 1972 Bau einer Mistplatte mit 20 m3 Jauchegrube 1973 Baulandverkauf im Austausch zu Landwirtschaftsland (Betriebsvergrösserung) 1973- 1985 Aufschüttung eines privaten Reussdammes zur Verhinderung von Überschwemmungen 1973 / 74 Aussenrennovation und Umbau des Wohnhauses 1975 Anbau einer gedeckten Abladescheune und Abbruch des Einfahrs 1975 / 76 Umbau des Kuhstalls in einen modernen Hallenstall mit Halsrahmenanbindevorrichtung und Anpassung der Heustöcke 1981 Bau der Abwasserleitung der Gemeinde Sins zur neuen Kläranlage direkt unterhalb unseres Hofes. Neugestalltung der östlichen Umgebung, da die Abwasserleitung oberirdisch gebaut werden musste. Grossflächige Anpassung der Topografie. 1981 Neubau der Wasserpumpanlage der eigenen Wasserversorgung 1983 Neudecken mit Welleternit des Stalls 1989 Erstmals Grünspargeln angebaut 1992 Ein Sturm riss unseren Nussbaum um und dieser zerstörte den Schopf. Ebenfalls fielen 50 a Wald dem Sturm zum Opfer. 1992 Neudecken mit Welleternit des Schopfes 1993 Neubau einer Jauchegrube von 400m3 1994 Ein neuer Traktor (Fiat 70-66 DT) als Ersatz für den Bührer BD3 1996 Umbau des Anbindestalls in einen Laufstall 1997 / 98 Anbau eines Stöcklis an das bestehende Wohnhaus 1998 Betriebsübernahme durch Sohn Jakob Sidler-Wild (Betriebsgrösse 16.24 ha) 1999 Die Jahrhundertüberschwemmung zerstörte praktisch alle Ackerfrüchte 1999 Der Sturm Lothar warf erneut 20 a Wald zu Boden 2000 Umbau des Schweinestalls und Anbau eines Auslaufs 2001 Umbau des Kuhstalls in einen Mutterkuhstall 2001 Umbau des Aufzuchtstalls in einen Mastrinderstall 2001 Einführen von Ferien auf dem Bauernhof 2002 Integrieren des Mastrinderstalls in den Mutterkuhstall 2003 Erweiterung des Mutterkuhhaltungsstalls 2005 schlimmstes je erlebtes Hochwasser vom 22. Aug. (2/3 der LN musste neu angesäht werden) 2007 Renovation der Nasszellen im Wohnhaus 2007 Erneutes Hochwasser vom 9. Aug. (wiederum standen 2/3 der LN unter Wasser) 2010 Umbau des Dachs des Vorraumes zum Haus zur Dachterrasse 2011 Umnutzung Schopf Einbau Werkstatt, Glaswarenlager und Partyraum 2011 / 12 Umnutzung Schopf Einbau Ferienwohnung 2016 Ein neuer Traktor (John Deere 5100M) als Ersatz für den Fiat
Jakob & Veronika Sidler-Wild, Neuhof 1, 5643 Sins

Unser Betrieb

Familie

Jakob Sidler-Wild; Betriebsleiter

geboren: 12. Jan. 1971 Ausbildung: Eidg. Dipl. Meisterlandwirt Tätigkeiten: Landwirt, Mitarbeiter im Entsorgungswesen, Bestattungswesen und Friedhofsumgebungspflege, Leiter Kommunale Erhebungsstelle Landwirtschaft in Sins, An- und Verkauf sowie Service an Flipperkästen Kommissionen: Sanierung Flur- und Güterstrassen, Sins; Naturschutskommission, Sins Politik: Delegierter CVP Bezirk Muri, Vorstand CVP Sins Vereine: Vocal Friends, Gerechtikeit Sins (Kassier), Flipperclub Sins (Kassier)

Veronika Sidler-Wild; Betriebsleiterin

geboren: 9. Sept. 1976 Ausbildung: Damenschneiderin mit Fachausweis, Eidg. Dipl. Bäuerin Tätigkeiten: Bäuerin, Agrotourismus, Direktvermarktung, Produzentin für die Oberfreiämter Buurechuchi, Imkerin Vereine: "Us de Oberfreiämter Buurechuchi", Bienenzüchterverein Oberfreiamt Kirchliches: “Praysing” der andere Gottesdienst (Vorbereitung und Musik)

Unsere Kinder:

Rahel

Jahrgang 2000 3. Lehrjahr Fachfrau Gesundheit

Lydia

Jahrgang 2002 1. Lehrjahr Zeichnerin Fachrichtung Hochbau

Angela

Jahrgang 1999 Koch

Betriebsspiegel

Grösse: 18.8 ha Landwirtschaftliche Nutzfläche davon 5.6 ha Pacht Wald: 1.54 ha Zone: Talgebiet Standort: Zentralschweiz, Sins AG Produktionszweige: - 32 Mutterkühe mit Natura Beef Produktion - 75 Mastschweine mit IP Suisse Label - 40 a Grünspargeln mit Direktvermarktung - 1-2 ha Mais - 2.9 ha Biodiversitätsflächen im Vertrag Nebenbetriebe: - Imkerei - Ferien auf dem Bauernhof (Ferienwohnung) - Vermietung Partyraum - Flipperhandel und Spielhalle - Glaswarenhandel für Direktvermarkter und Private